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Co-Abhängigkeit
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Co-Abhängigkeit

Christine Kröning hatte immer das Gefühl, dass ihre Kinder nichts von ihrem Alkoholismus mitkriegten. Es stellte sich aber schnell heraus, dass diese es sehr wohl merkten und von ihrer Mutter nichts wissen wollten. Ihr Sohn sagte ihr einst: „Mama, wenn du gesoffen hast, dann hasse ich dich wie die Pest und wenn nicht, dann liebe ich dich.“

Christine, eine Anruferin, hat eine alkoholkranke Schwester. Ihre Schwester wollte nie zu den Anonymen Alkoholikern, und sagt, sie hätte aufgehört. Christine befürchtet aber, dass sie wieder angefangen hat. Wie soll sie sich verhalten?

Renate Keutgen, Suchtberaterin, rät Christine, dass ihre Schwester konkret auf das Problem anzusprechen und sich nicht in eine Co-Abhängigkeit zu begeben. So lange sie die Schwester decke und verstecke, würde diese in der Sucht bleiben.

Anne, eine Anruferin, war 16 Jahre lang mit einem Alkoholiker verheiratet. Obschon sie professionelle Hilfe in Anspruch genommen haben, hat ihr Mann nicht aufgehört zu trinken. Nach 16 Jahren hatte sie die Nase voll und hat sich von ihm getrennt. Daraufhin hat er aufgehört zu trinken. Ihr 2. Mann war trockener Alkoholiker, der bis zu seinem Lebensende trocken geblieben ist.

Renate Keutgen: „Sucht beginnt im Kopf“


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