Haarausfall

9. Sendung vom 20.06.08

Haare sind Hautanhangsgebilde, also ein Teil unserer Haut, wenn 60 bis 100 am Tag davon ausfallen, dann ist das völlig normal. Wenn es mehr werden, dann liegen die Gründe tiefer. Dann empfiehlt sich dringend eine genaue Analyse. Insbesondere Frauen sind davon betroffen. Der diffuse Haarausfall kann mehrere Ursachen haben: Erkrankungen, Stress, Infektionen sowie Essstörungen, ja sogar Depressionen. Gründe gibt es viele, aber es gibt eben auch gute Möglichkeiten ihn zu bekämpfen. Haarausfall ist keines Fall eine Sache nur für das Alter. Haare sind ein Spiegel der Persönlichkeit. Doch Haare sind auch ein Spiegelbild der Ernährung. Alles, was wir essen, jedes Mineral, jedes Gift wird in den Haaren gespeichert. Wenn man diese Werte in den Haaren untersucht, kommt dabei oft Überraschendes heraus. Mit Vitaminen muss man sorgsam umgehen. Bestimmte Ungleichgewichte von Mineralien können zu Haarausfall führen. Dr. Hans-Georg Dauer, Facharzt für Hautkrankheiten sagt: „Prinzipiell kann man festhalten: Zuviel von Allem ist Gift“ Dr. Hans-Georg Dauer empfiehlt eine Laboruntersuchung des Blutes, damit festgestellt werden kann, welche Mineralien und Vitamine dem Körper und den Haaren fehlen und von welchen sie zu viel erhalten. Menschen, die sich einseitig und fetthaltig ernähren wie z.B. von Junk-Food haben eine schlechtere Haarstruktur. Das Tragen von Kappen erzeugt unnötige Wärme. Zudem scheuern Kappen auf der Kopfhaut. Ulrike Lompe verlor gleich büschelweise ihre Haare durch ein Rheuma-Medikament. Sie sagt: „Nicht nur, dass man mit den Schmerzen durch die Krankheit gestraft ist, dann verliert man auch noch seine Weiblichkeit. Aber ich hatte Glück: Ich fand ein Präparat, dass meine Haarsituation wieder erheblich verbessert hat.“ Sechs Wochen nachdem sie das Medikament zum ersten Mal eingenommen hatte, bemerkte sie, dass sich ihre Haarstruktur verändert hat. Ihr Haar war filzig und strohig. Beim anschließenden Kämmen kamen gleich Büschel Haare vom Kopf. Ulrike Lompe recherchierte im Internet nach den Ursachen ihres Haarverlustes und stieß in einem Rheuma-Forum auf Menschen, die das gleiche Problem hatten. Eine Leidensgenossin empfahl ihr, ein anderes Medikament auszuprobieren. Die Mesotherapie ist eine schmerzfreie Methode, die Kopfhaut mit Nährstoffen zu beliefern und somit für neuen Haarwuchs zu sorgen. Die Mesotherapie, eine vor 50 Jahren in Frankreich entwickelte Methode, ist schonend und fast homöopathisch. Mit der sogenannten „Pistole“ werden Substanzen in die oberste Schicht der Kopfhaut gespritzt.
Andreas Reichenberg, einer der besten Hairstylisten Deutschlands, Haarexperte aus Düsseldorf verrät Tipps und Tricks, welche Frisuren bei lichtem Haar und breitem Scheitel dennoch toll sind. Welche Bürsten, Kämme müssen, wie benutzt werden, wie frottiert und fönt man das Haar…. Was sollte man auf jeden Fall vermeiden (große Hitzeeinwirkung, UVA-Strahlen). Er sagt:“ Ein bewusster und liebevoller Umgang mit dem eigenen Haar erspart Haarbruch und andere Schäden und damit noch weitere unnötige Haarverluste...“ Siehe auch: www.andreasreichenberg-shop.de

Videos zum Thema

Sendung vom 20.06.08 "Haarausfall"

Was tun bei Haarausfall?

Hairstylisten Andreas Reichenberg

Dr. Dauer erklärt die Mesotherapie

Richtig Haare waschen

Richtig Haare trocknen

Richtig Haare kämmen

Richtig Haare plätten

Gäste der Sendung

Dr. Hans-Georg Dauer

Dr. Hans-Georg Dauer

„Die sicherste Methode – und vor allem arm an Nebenwirkungen – ist zurzeit die Mesotherapie.“
Ulrike Lompe

Ulrike Lompe

"Ich hatte Glück: Ich fand ein Präparat, dass meine Haarsituation wieder erheblich verbessert hat.“
Andreas Reichenberg

Andreas Reichenberg

“ Ein bewusster und liebevoller Umgang mit dem eigenen Haar erspart Haarbruch und andere Schäden, und damit unnötige Haarverluste.“
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