Meine Lieben - wir haben lange gebastelt, aber jetzt ist es möglich! Ab sofort können wir uns uns alle am Telefon verabreden. Jeder, der in meiner Community ist, kann bis zu acht (!) Freunde zu einer ganz persönlichen Telefonparty in seinen Freundschaftraum einladen...und das für jeden Teilnehmer zum günstigen Ortstarif.
In den nächsten Tagen werde ich auch einige Termine angeben, an denen ich mit euch telefonieren kann. Und in meinen ersten Freundschaftsraum lade ich natürlich die treuesten der Treuen aus meinem Forum ein (Jaqui, Oliver, Casi, mindcrime, maja und der Rest der Bande). Darauf freu ich mich, denn leider wohnen wir ja alle so schrecklich weit auseinander. Mit spontanem Treffen ist da leider nichts... Es lebe der Freundschaftsraum!
Für die nahe Zukunft planen wir Themen-Räume, in denen ihr mitdiskutieren oder eure Fragen stellen könnt, wenn euch das angebotene Thema zusagt.
Der Anfang ist gemacht, und ich denke, es ist eine schöne und einmalige Sache die Menschen einmal wiederzuhören, die man vielleicht schon lange nicht mehr gesprochen hat, und die man alle zusammen auch nicht so schnell treffen kann.
Also, habt Spaß, genießt die Zeit und eine Menge guter Gespräche in der Schreinemakers-Family.
Alles Liebe und bis bald - eure Margarethe
Heute war ich auf der Geburtstagsfeier meiner Freundin Barbara. Nun ist auch sie 50 geworden. Ich habe es bereits „schmerzfrei“ im letzten Sommer hinter mich gebracht. Barbara hatte im letzten Jahr keine schönen Erlebnisse. Vieles ging schief. Sie verlor ihren vermeidlich „sicheren“ Job nach 25 Jahren. Das tat weh. Und es verunsicherte sie total. Außerdem glaubte sie, dass man mit 50 nicht gerade händeringend von potentiellen Arbeitgebern gesucht wird. Sie befürchtete das Schlimmste. Meine Freundin ist ein quirliger, lebendiger Typ, der gerne arbeitet und super herzlich lachen kann. Aber am Jahresende war sie angespannt und ausgebrannt…und dann winkte da noch schnöde eine blöde 50, die immer näher rückte.
Kennt ihr die Situation, dass man sich manchmal fragt „War das alles?“…“Ist das wirklich mein Leben?“…und „Soll das jetzt etwa immer für den jämmerlichen Rest meines Lebens so bleiben, oder wage ich den Sprung in was Neues?“
Viele denken es, aber sie sprechen es nicht aus. Manche brechen kurzfristig aus und fallen wieder – nach einem kurzen Höhenflug, einem Rausch der Sinne –… vielleicht tiefer als jemals zuvor. Aber: die wenigsten begegnen diesem Gefühl offen: Warum fühle ich mich nicht mehr als Frau oder Mann in meiner Beziehung? Warum ertrinken wir gemeinsam im Alltag? Was können wir dagegen tun…?
Mich bewegt heute Abend ein toller Brief einer Frau, die mir mit einer Offenheit und einer Vertrautheit begegnet, die mir unglaublich imponiert hat…Besser kann man es nicht beschreiben, als Petra es tut.
„Liebe Margarethe, Sie sprechen genau das an, was wohl sehr viele Frauen bewegt, man selten drüber spricht. Auch ich habe im letzten Oktober meinen 50. Geburtstag gefeiert. Und ohne dass ich es wollte, hat mich diese magische Zahl 50 fast völlig aus dem Konzept gebracht. Plötzlich habe ich mich auf ein Abenteuer mit einem ehemaligen Schulkameraden eingelassen, ich bin sehr hoch geflogen, hatte plötzlich das Gefühl wieder "Frau" zu sein, habe dieses Gefühl zugelassen und gelebt. Dabei hätte ich fast meine Familie aufs Spiel gesetzt. Wie konnte mir das bei 4 Kindern (27,26,16,10) und einer "funktionierenden" Ehe nur passieren? Wir haben wochenlang unsere Probleme aufgearbeitet, geredet wie nie zuvor in den letzten 17 Jahren und erkannt, dass es immer einfach ist, davonzulaufen, der schwerere Weg jedoch der ist, den wir gegangen sind. Wir haben erkannt, dass wir uns einfach im Laufe der Jahre im Alltag verloren haben. Das wird uns sicher nie wieder passieren, so hatte mein "Ausrutscher" doch für uns etwas Gutes - wir haben wieder gelernt, einander zu lieben und zu respektieren. Warum ich das alles schreibe, keine Ahnung, Ihr Beitrag über Tina Turner hat mich einfach inspiriert, weil ich daraus gelesen habe, dass es verdammt wichtig ist, sich selbst zu mögen, sich selbst etwas Gutes zu tun! Das Leben hat noch so viel Schönes zu bieten, dass eine Panikattacke bei der Zahl 50 wirklich nicht nötig ist. Wenn man das erkannt hat, kann man mit Elan in die nächsten 50 starten. Es ist noch lange nicht vorbei, es fängt gerade erst an! Ich hatte etwas Bedenken, Ihnen hier so meine persönlichen Dinge zu schreiben, aber auch das gehört wohl mit dazu - man sollte das tun, wonach einem ist. Warum sollten wir die Dinge aufschieben, die uns am Herzen liegen?...“
Ja, warum eigentlich? Eine sehr gute Frage. Die Beste überhaupt.
Ich denke, wir sollten nichts Aufschieben und nicht elendig lange Warten! Wir sollten nichts ständig Verdrängen und Verschweigen! Wir müssen auf das Leben zugehen, und es mit liebevoller Offenheit leben. Wer verlernt hat zu reden, der erstickt die Liebe in eiskaltem Schweigen….und sich selbst. So kommt es leider, dass Gefühle im mitten im Leben verhungern.
Es lebe die Liebe…und liebe dein Leben! In diesem Sinne mit ganz lebendigen Grüßen an alle, eure Margarethe...
die gespannt ist auf eure Beiträge im Forum zum Thema "Lebenskrise"...